GESPRÄCH UND BEGEGNUNG

„Bibel und Alltag“

Wo? Hoffnungskirche, Pfaffendorfer Höhe, Ellingshohl 85
Wann? 14tägig freitags 19.30 Uhr
Ansprechpartner: Oskar Lorentz, Tel 0261-77255 oder per E-Mail

Wir laden ein, gemeinsam über Texte der Bibel nachzudenken und im Gespräch Schlussfolgerungen für unser Alltagsleben zu erarbeiten. Grundlage dafür sind theologische Kommentare. Jeder ist willkommen. Theologische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wie wir werden auch Sie staunen, wie viel neue Entdeckungen für den persönlichen Glauben an Jesus Christus zur Sprache kommen.

Entspannungsübungen im Alltag

Wo? Hoffnungskirche Pfaffendorfer Höhe, Ellingshohl 85
Wann? montags 18.00 / 19.30 Uhr
Informationen: über das Gemeindeamt, Tel. 4040355

Bewegungstherapie

Wo? Hoffnungskirche Pfaffendorfer Höhe, Ellingshohl 85
Wann? dienstags 18.00 Uhr
Informationen: über das Gemeindeamt, Tel. 4040355

Blindentreff

Wo? Versöhnungskirche Arenberg, Im Flürchen 16
Wann? in der Regel am letzten Donnerstag des Monats, 15 bis 17 Uhr
Ansprechpartnerin: Gabriele Wölk, Tel, 679344

Der Blindentreff ist ein Angebot für blinde und sehbehinderte Menschen, sehende Begleitende und interessierte Gäste. Er wird geleitet von Pfarrerin Wölk als Beauftragte für Blindenseelsorge im Evangelischen Kirchenkreis Koblenz. Die Gruppe von derzeit rund 25 Blinden, Sehbehinderten, sehenden Begleiterinnen und Begleitern setzt sich zurzeit aus überwiegend älteren Menschen zusammen, die aus Koblenz und Umgebung kommen.

Der Blindentreff ist ein ökumenisch offener Kreis und sehr aufgeschlossen neuen Mitgliedern gegenüber. Vor jedem Treffen gibt es eine telefonische Kontaktaufnahme zu allen Teilnehmenden. Bei dieser Gelegenheit werden auch Absprachen für den Fahrdienst getroffen. Nach der Begrüßungsrunde und einem geistlichen Impuls werden beim gemeinsamen Kaffeetrinken Neuigkeiten ausgetauscht oder Verabredungen getroffen. Danach füllt jeweils ein bestimmtes Thema die verbleibende Zeit.

Gesprächskreis am Vormittag

Wo? Hoffnungskirche Pfaffendorfer Höhe, Ellingshohl 85.
Wann? jeweils am 1. Mittwoch im Monat um 10.00 Uhr
Ansprechpartner: Helmut Groitzsch, Tel. 0261-9732722, E-Mail

Eingeladen sind alle Gemeindeglieder. Im Durchschnitt treffen sich etwa 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus unserer Gemeinde und aus unserer katholischen Nachbargemeinde St. Martin. Weitere Gäste sind herzlich willkommen. Angeboten werden in erster Linie theologische Themen, jedoch auch allgemein interessierende und bildende Themen, über die im Anschluss an den Vortrag stets ausgiebig diskutiert wird.

 

Gemeindestammtisch

Wo? Weinhaus Wagner, Mühlental 23 in Ehrenbreitstein
Wann? jeweils am letzten Freitag im Monat ab 19:30 Uhr (nicht im Dezember)
Ansprechpartner: Bärbel und Dr. Helmut Holthusen, Tel. 0261/68336

Für alle Gemeindeglieder, die in gemütlicher Runde an zwanglosen Gesprächen über Gott und die Welt Freude haben. Es gibt weder Tagesordnung noch eine Gesprächsleitung. Wer Zeit und Lust hat, kommt und bringt sich ein.

 

Das Repair Café

Das „Repair Café“ in Pfaffendorf hat sich etabliert: der Zuspruch bei den monatlichen Treffen ist erfreulich groß: Besucher aus Pfaffendorf und anderen Stadtteilen kommen vorbei.

Auch die Zahl der „Reparatur-Engel“ steigt. So können wir mittlerweile auf Elektriker, Maschinenschlosser, Holzfachmänner und geschickte Näh- und Strickdamen zurückgreifen.

Dementsprechend konnten schon Fahrräder, Radios, eine Waage, ein Teleskopwanderstock, eine Nähmaschine … repariert, Knöpfe und Klettverschlüsse neu angebracht werden.

Gefragt sind aber auch noch weitere „Reparatur-Engel“ mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten, z.B. welche, die sich mit Computern auskennen und Hilfestellung bei Defekten oder Problemen geben können. Wir brauchen vielfältige Kompetenzen und Unterstützung!

Neben dem Reparaturangebot ist das „Repair Café“ auch ein Treffpunkt, an dem man sich bei einer Tasse Kaffee und Kuchen begegnen und austauschen kann.

Außerdem sind Sammelboxen für alte Handys, Druckerpatronen, Tinten- und Tonerkartuschen, Brillen und Korken aufgestellt.

Diese Dinge können wiederverwertet und sozialen Projekten zugeführt werden.

 

Kommen Sie doch einfach bei einem der nächsten Termine mal vorbei, reparieren Sie mit oder lassen Sie etwas reparieren, trinken Sie eine Tasse Kaffee und füllen Sie die Sammelboxen!

Gerne nehmen wir auf Anmeldung hin auch wieder Kuchen- und Kaffeespenden entgegen!  

Die nächsten aktuellen Termine entnehmen Sie bitte aus den Kontakten (unter Service / Gemeindebrief / Treffpunkte hier im Internet) , dann jeweils donnerstags von 16 - 19 Uhr im Gemeinderaum der Ev. Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf, Brückenstraße 2a.

Ansprechpartner: Pfarrer Peter Stursberg Tel. 0261 / 75605

 

 

Für Rückfragen, Anregungen und Unterstützungsangebote steht Ihnen Pfarrer Peter Stursberg, Tel. 75605, gerne zur Verfügung.

 

tl_files/music_academy/content/test/WiRR_1c klein.png

 

 

 

 

„WiRR“ ist eine Bürgerinitiative auf der rechten Rheinseite in Koblenz, die Flüchtlingen zur Seite steht. Wir möchten, dass sie sich bei uns möglichst schnell zu Hause fühlen. Hier gibt es viele Menschen, die sie bei den ersten Schritten in ihrer neuen Heimat unterstützen möchten.

 

Die Trägerschaft und wirtschaftliche Verantwortung liegt bei der Ev. Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf. Weitere Mitglieder des Netzwerks sind die Kolpingsfamilie in Koblenz-Horchheim, über 40 Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in den rechtsrheinischen Stadtteilen von Koblenz (überparteilich, ökumenisch, international, interreligiös) – der Kreis vergrößert sich stetig -, der muslimische Verein ATLAS, der Caritasverband, der Eine-Welt-Laden, die Pfadfinder in Niederberg, die Integrationsleitstelle und der Beirat für Migration und Integration der Stadt Koblenz.

 

Zielsetzung

Die zuständigen Institutionen in unserer Stadt stehen vor der großen und schwierigen Aufgabe, unzählige Flüchtlinge und Asylbewerber menschenwürdig unterzubringen. Über eine menschenwürdige Unterbringung hinaus benötigen sie auch eine angemessene Betreuung. Schnell hat sich in der Bürgerschaft und den Kirchengemeinden auf der rechten Rheinseite in Koblenz herumgesprochen, dass hier mitgeholfen werden muss, damit die Flüchtlinge ihre traumatisierenden Fluchterlebnisse bewältigen, sich bei uns möglichst schnell orientieren und sich bei uns willkommen fühlen können. Fernziel ist natürlich, den Menschen, die zu uns kommen, faire Integrationschancen zu bieten, damit sie neue Zukunftsperspektiven entwickeln können.

 

Als ausgesprochen unbefriedigend empfinden alle Beteiligten die Situation in den Wohnungen, in denen die Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht sind. Auf engstem Räumen sind mehrere Personen aus unterschiedlichen Kulturkreisen untergebracht, wodurch schnell Konflikte entstehen. Die Migranten sind sich selbst überlassen. Das Mobiliar sowie die Installationen der Wohnungen sind in einem äußerst schlechten Zustand, vereinzelt gibt es Badezimmer völlig ohne Heizung. Allgemeine Reparaturen (z. B. von nicht schließenden Haustüren oder defekten Fenstern) erfolgen trotz der Beschwerden der Bewohner nur sehr schleppend oder auch gar nicht. Es besteht daher durchaus Anlass zu der Frage, ob hier alle Mindeststandards im Blick auf häusliche Sicherheit (v. a. Elektrik) erfüllt sind. Insbesondere Badezimmerwände sind von Schimmel befallen. Immer noch gibt es in einigen Räumen Kakerlakenbefall. Darüber wurden die zuständigen städtischen Ämter bereits im November 2014 informiert.

 

Seit Ende 2014 kümmert sich eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger um die im Bereich Pfaffendorf (Emser Straße/Am Hof/In der Hohlstadt) und Horchheim (Brandenburgstraße) untergebrachten Migrantinnen und Migranten. Die Migranten brauchen aus den oben genannten Gründen dringend Hilfe, genauso wie Beratung und Begleitung im Alltag. Evangelische wie katholische Kirchengemeinde unterstützen das Engagement durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten und Koordinierungsmaßnahmen. Das Koordinationsteam des Netzwerks besteht aus fünf Personen: Pfarrer Peter Stursberg (Ev. Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf), Herr Weidenfeller, Frau Martín Martorell (Beirat für Migration und Integration Koblenz), Herr Faddane (Verein ATLAS), Frau Pörschmann.

 

Zwischen 70 und 100 Flüchtlinge auf der rechten Rheinseite werden derzeit betreut.

 

Konkrete Integrationsmaßnahmen

1.  Hilfestellung bei der Wohnungssuche

Wir stehen den Flüchtlingen und Asylbewerbern bei ihrer Wohnungssuche zur Seite.

Außerdem machen wir anhand von Flyern und Plakaten auf den Bedarf nach Wohnungen aufmerksam. Beispiel:

 

„- Wenn Ihnen leerstehender Wohnraum bekannt ist, machen Sie uns darauf aufmerksam!

- Sprechen Sie die Besitzer von leerstehenden Wohnungen oder Häusern an und machen Sie auf die Nöte aufmerksam! Vielleicht sind die Besitzer noch gar nicht auf die Idee gekommen, auch an Flüchtlinge zu vermieten.

- Wenn Sie selbst leerstehenden Wohnraum haben, prüfen Sie, ob es nicht möglich wäre, an Flüchtlinge und Asylbewerber zu vermieten! Die Mietzahlung ist gesichert – sie erfolgt aus öffentlichen Mitteln!

- Sie stehen als Vermieter nicht allein – es gibt vielfältige Integrationshilfen für die Flüchtlinge!“

 

2. Sprachkurse

Seit dem Januar 2015 findet im Clara-Schumacher-Haus der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul montags und donnerstags ein Sprachkurs für MigrantINNen statt. Vor dem eigentlichen Unterricht gibt es Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch. Dafür setzen sich Mitglieder der Gemeinde sowie der örtlichen Vereine ein.

Zusätzlich bietet die VHS einen Kurs an, der den Teilnehmern dann auch den erreichten Leistungsstand (A1, A2 und B1) zertifiziert.

3.  Informationsmaterial in mehreren Sprachen

Flyer mit Infos für eine Orientierung im neuen Umfeld – mehrsprachig – sind in Vorbereitung. Beispielhafte Inhalte:

„1) Wo ist die Erstaufnahmestelle und wie komme ich dort hin? (Hier kommen auch Flüchtlinge an, die zuerst nach Trier müssen).

2) Wo beantrage ich finanzielle Mittel und bei wem? (Name, Büronummer, Öffnungszeiten, Adresse und Busnummer)

3) Wo bekomme ich Kleidung? (Läden und Kleiderkammern, Berechtigungsscheine) Kleiderkammer in Horchheim

4) Wo bekomme ich einen Berechtigungsschein für ärztliche Versorgung? (Name, Büronummer, Öffnungszeiten und Adresse)

5) Wie ist das Procedere bei speziellen Untersuchungen? (z.B. Gyn oder HNO)

6) Wieviel qm darf ich anmieten und zu welchem Preis ? (Personenzahl und Grundmietpreise)

7) Wo bekomme ich BetreuerInnen und Hilfe?

8) Wo bekomme ich Möbel und wie kann ich sie transportieren?

9) Wo kann ich Deutschkurse besuchen?“

 

4.  Begleitung bei Arztbesuchen und Ämtergängen

Es gibt eine Koordinationsgruppe, die sich um Abstimmung von Terminen und die Suche nach Begleitpersonen kümmert. Wenn Dolmetscher notwendig sind werden Caritas, Diakonie und AWO rechtzeitig informiert.

5.  Begegnungen mit den Nachbarn (bei gemeinsamen Unternehmungen: Wanderungen, Bootsfahrt…)

Vor dem Sprachkurs am Donnerstag kommt es zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Es fand schon ein gemeinsamer „Dreck-Weg-Tag“ und eine gemeinsame Bootsfahrt auf dem Rhein statt.

Weiterhin sind viele Events, wie ein gemeinsames Kochen nach dem Sprachkurs, in Planung.

6.  Kinder- und Jugendfreizeitaktionen (Kooperation mit den Pfadfindern in Niederberg) 

Zielgruppe sind in erster Linie Flüchtlingskinder, aber um die Integration zu erleichtern, sollen auch einheimische Kinder zu Spielnachmittagen eingeladen werden.

 

 

7.  „Waschsalon“ 

Der „Waschsalon“ in Pfaffendorf ist montags und donnerstags in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Die Kosten für Wasser und Elektrizität werden von der katholischen Pfarrgemeinde in Pfaffendorf getragen.

8.  Fahrräder 

Bei Fahrrädern für Flüchtlinge sind Angebot und Nachfrage derzeit ungebrochen. Im regelmäßig stattfindenden „Repair Café“ in Pfaffendorf können Fahrräder überprüft und fahrtauglich gemacht werden.

9.  „Kleiderkammer“ 

Derzeit gibt es ein Materiallager in der katholischen Kirche St. Hildegard, Horchheimer Höhe. Öffnungszeit: donnerstags 15.30 – 17.00 Uhr nach Vereinbarung – Tel. 02621/8377). Dort werden Spenden (Möbel, Spielzeuge, Kleider usw.) der Nachbarschaft angenommen und nach Bedarf an die Flüchtlinge verteilt.

10.  Verkauf von Handarbeiten (Kooperation mit Eine-Welt-Laden)

In Verbindung mit dem Eine-Welt-Laden in Niederberg werden z. B. afghanische Handarbeiten angeboten. Auch ein Workshop zur Vermittlung entsprechender Fertigkeiten zur Erstellung von Handarbeiten ist in Planung. Die Kosten für das Material werden von dem Eine-Welt-Laden übernommen.

11.  Sportangebote (Kooperation mit Sportvereinen auf der rechten Rheinseite)

Die Sportvereine in Pfaffendorf und Horchheim bieten eine kostenlose Teilnahme an Tennis und Fußballkurse für Flüchtlinge und Asylbewerber. Für traumatisierte Frauen und Männer eignet sich die angebotene Entspannungsgymnastik.